Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Kiew setzt auf Verunsicherung der russischen Gesellschaft

23.06.2026 18:18 Uhr
18:18 Uhr
Putin fordert Maßnahmen gegen Folgen ukrainischer Angriffe auf Infrastruktur
Der russische Präsident Wladimir Putin weist die Regierung an, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen ukrainischer Angriffe auf die russische Infrastruktur zu minimieren.
Bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern erklärt Putin, Kiew setze angesichts der sich verschlechternden Lage an der Front zunehmend auf Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur. Das Ziel dabei sei unter anderem, Probleme bei der Energieversorgung zu verursachen und die Tourismussaison in Russland zu beeinträchtigen.
"Die Aufgabe, diese Bedrohungen abzuwehren, liegt in erster Linie beim Verteidigungsministerium und anderen Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig muss auch die Regierung der Russischen Föderation die notwendigen zusätzlichen Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und auf null zu reduzieren."
17:47 Uhr
Kiews Angriffe: Binnen einer Woche 41 Zivilisten getötet, 250 verletzt
In der vergangenen Woche seien fast 300 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Angriffen der ukrainischen Armee geworden. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram.
"In der vergangenen Woche wurden 291 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 250 Menschen wurden verletzt, darunter 20 Kinder, 41 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Die höchste Zahl ziviler Opfer wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und Brjansk sowie in der DVR registriert."
Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen nicht weniger als 4.819 Geschosse auf russisches Territorium abgefeuert, so Miroschnik.
17:17 Uhr
Putin: Ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur sollen Gesellschaft verunsichern

Russlands Präsident Wladimir Putin hält am 23. Juni 2026 eine Videokonferenz mit Mitgliedern der russischen Regierung ab.Gawriil Grigorow / Sputnik Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Infrastruktur in Russland dienten dem Ziel, die Gesellschaft zu destabilisieren. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einem informellen Treffen mit Absolventen militärischer Hochschulen. "Diese Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur – wozu dienen sie? Dazu, die Gesellschaft aufzuwühlen." Ziel sei es, "eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Handlungen der russischen Streitkräfte zu erzeugen". Zugleich betont er, dass die Ukraine dabei umfassende Unterstützung aus dem Westen erhalte:
"Der gesamte Westen arbeitet für sie."
Mit Blick auf die Lage an der Front erklärt Putin zudem, russische Truppen stünden kurz davor, Konstantinowka einzunehmen. Einige ukrainische Soldaten hielten sich jedoch noch in Kellern verborgen und leisteten Widerstand.
Kritisch äußert sich der Präsident über die Darstellung der Lage durch Kiew. Dort werde das Gebiet als "Grauzone" bezeichnet. "Unsere Jungs nehmen Konstantinowka praktisch schon ein. Aber dort sitzt noch jemand in Kellern, versteckt sich und schießt zurück. Sie sagen: Das ist eine Grauzone. Na wunderbar, eine Grauzone", sagt Putin. Nach seiner Darstellung dienen solche Formulierungen dazu, die schwierige Lage der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt zu kaschieren.
16:22 Uhr
Zivilist in Kursker Grenzregion durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt
Im Bezirk Rylsk des Gebiets Kursk ist ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit. Der 71-jährige Einwohner des Dorfes Perwoje Jankowo erlitt dabei leichte Kopfverletzungen. Er wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt, eine stationäre Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Der Mann wird nun ambulant weiter beobachtet.
15:54 Uhr
TASS: Dutzende ukrainische Soldaten im Gebiet Tschernigow wegen Regierungskritik festgenommen
Mehr als 50 ukrainische Soldaten seien im Gebiet Tschernigow festgenommen worden, weil sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hätten. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Im Gebiet Tschernigow verschärft der Sicherheitsdienst der Ukraine seine Maßnahmen, um Bürger und ukrainische Soldaten zu identifizieren, die die Politik des Kiewer Regimes nicht unterstützen. In der vergangenen Woche wurden über 50 ukrainische Soldaten festgenommen und in Untersuchungshaft genommen, nachdem sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hatten. Einige von ihnen sprechen sich offen gegen Präsident Selenskij aus und unterstützen die Politik Russlands."
15:54 Uhr
Simonjan: Westen führt Krieg gegen uns, aber wir nicht gegen ihn – noch nicht

In einer Talkshow im russischen Fernsehen hat die Chefredakteurin von RT, Margarita Simonjan, berichtet, dass Bürger in Russland ihr immer häufiger Fragen zum Ende der Kampfhandlungen und zur Gewährleistung der Sicherheit im gesamten Staatsgebiet stellen würden. Als einen der Gründe dafür, dass beides schwer zu erreichen sei, nannte sie die militärische Hilfe westlicher Länder, insbesondere Großbritanniens.
London und Kiew haben sich auf die gemeinsame Entwicklung von Langstreckenwaffen für Angriffe tief ins russische Hinterland geeinigt. Als Reaktion darauf erklärte Margarita Simonjan, man müsse London ein Ultimatum stellen, wonach solche Lieferungen als vollwertige Beteiligung am Krieg aufseiten der Ukraine gewertet würden, was bedeute, dass entsprechende Maßnahmen gegen Großbritannien ergriffen würden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:35 Uhr
Lantratowa: Moskau und Kiew könnten bald Gefangenen- und Zivilistenaustausch durchführen
Ein weiterer Gefangenen- und Zivilistenaustausch zwischen Russland und der Ukraine könnte bald stattfinden, erklärte Jana Lantratowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation.
"Ein weiteres persönliches Treffen [mit dem ukrainischen Ombudsmann Dmitri Lubinez] wird demnächst stattfinden. Unser Treffen wird im Rahmen des Austauschs von Kriegsgefangenen und Zivilisten erfolgen.
14:56 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischem Gebiet zerstört, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt. Zwischen 8 und 14 Uhr Moskauer Zeit wurden 47 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk und Tula, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer abgefangen und zerstört.
14:20 Uhr
Putin: Über 1.000 Waffen unter Kampfbedingungen im Jahr 2025 getestet
Mehr als 1.000 neue Waffen seien im vergangenen Jahr unter Einsatzbedingungen erprobt worden. Dies gab der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Absolventen von Militärhochschulen bekannt. Er merkte an, dass es "mit dem Beginn der Sonderoperation zu einer qualitativen Weiterentwicklung vieler Waffensysteme" gekommen sei.
"Ich möchte nur eine Zahl nennen: Im vergangenen Jahr wurden mehr als 1.000 Waffen- und Technikmodelle unter Kampfbedingungen getestet, darunter Drohnen mit verbesserten Leitsystemen und Kamikaze-Drohnen, Robotersysteme für verschiedene Einsatzzwecke und vieles mehr."
13:45 Uhr
Putin: Russisches Militär befreit historische Gebiete im Rahmen der Sonderoperation
Russische Soldaten befreien im Rahmen der militärischen Sonderoperation Russlands historische Gebiete, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Absolventen von Militärhochschulen.
"Russische Offiziere und Soldaten erfüllen ihre Aufgaben im Rahmen der militärischen Sonderoperation mutig und effektiv, befreien unsere historischen Gebiete und schützen unsere Menschen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

